TRIOTONIC

Volkhard Iglseder, Klavier
Horst Sonntagbauer, Kontrabass
Bernhard Wittgruber, Schlagzeug

www.triotonic.com www.triomusic.at

Triotonic wurde 1997 von Volkhard Iglseder anlässlich seiner Jazz-Diplomprüfung an der Bruckneruniversität Linz gegründet. Damals spielten Hubert Kalupa am Kontrabass und Robert Gremelmayr am Schlagzeug. Nach reger Konzerttätigkeit und einem Programm, welches den einflussreichsten Triopianisten wie Bill Evans, Keith Jarrett und Ahmad Jamal gewidmet war, erfolgte 1999 die Besetzung mit den jetzigen Musikern Horst Sonntagbauer am Kontrabass und Bernhard Wittgruber am Schlagzeug.

Das neue Programm Triotonic meets Duke Ellington war bereits geprägt von vielen Eigenkompositionen. Geschrieben im Stile Ellingtons ließen sie doch genügend Freiraum für zeitgenössische persönliche Statements. Nach einer CD-Produktion und einer Tournee durch Österreich, Deutschland und Tschechien beschritt die Band völlig neue Wege.

Die Songs der folgenden CD New Beginning ließen bereits den Sound erkennen, der zum Markenzeichen von Triotonic werden sollte. Begeisternde Reaktionen bei den folgenden Konzerten und bei diversen Festivals bestärkten die Band in ihrer Richtung.

Im August 2001 wurde Die CD sensitive aufgenommen. Die einhelligen Reaktionen der Presse ließen keinen Zweifel daran, dass Triotonic etwas geglückt war, was nur wenigen beschieden ist: ein wiedererkennbarer und in seiner Art einzigartiger Stil.

„At first, you`ll be struck by Sensitive`s simplicity – but like a Rothko or a Barnett Newman painting, this is patient art whose subtlety isn’t easily noticed.” Splendid magazine (US)

Nach Konzerten im In- und Ausland wurde eine künstlerische Liaison mit zwei der trendigsten österreichischen Jazztrios eingegangen. Zusammen mit Bleu und Café Drechsler entstand das außergewöhnliche Projekt Austrian Art of the Trio. Dahinter steht die Idee, die optimale Konstellation dreier Bands zu finden und damit eine künstlerische Gesamtheit zu erreichen. Die einzelnen Ensembles sollen gleich wie die Partner eines großen, übergeordneten Trios erscheinen. Dazu müssen sie gleichzeitig komplementär und autonom sein. Das Startkonzert im ausverkauften Kongresssaal der Arbeiterkammer Linz im März 2005 legte den Grundstein für die erfolgreiche Weiterführung dieser Kooperation.

Nach Festivalteilnahmen im Sommer 2005 liegt nun die aktuelle CD-Einspielung homecoming vor. Sie ist das Ergebnis einer langen stilistischen Reise und lässt die geschichtsträchtige Jazz-Triobesetzung in einem gänzlich neuen Licht erscheinen. Ungewöhnliche formale Strukturen in Kombination mit melancholischen, songtypischen Elementen fördern ungekannte Hörerlebnisse zu Tage.

HAYDN TRIO EISENSTADT

Harald Kosik, Klavier
Verena Stourzh, Violine
Hannes Gradwohl, Cello

www.haydntrioeisenstadt.at
www.tonartproject.at
www.scottishsongs.at

 

 

 

 

Das Haydn Trio Eisenstadt wurde 1992 gegründet und gehört zu den führenden Kammermusikensembles von Österreich.
 Studien in der Kammermusikklasse der Wiener Musikhochschule bei Georg Ebert wurden durch die Teilnahme an Meisterkursen des Trio di Trieste ergänzt. 1994 erhielt das Haydn Trio Eisenstadt von der renommierten „Accademia Chigiana“ in Siena das Ehrendiplom für das „beste Klaviertrio“ und ein Stipendium für den „besten ausländischen Beitrag“ des gesamten Festivals.

Diese Auszeichnung führte zur Aufnahme an die „Scuola Internazionale di Musica da Camera del Trio di Trieste“, wo das Ensemble ein zweijähriges Studium absolvierte.

Seit 1995 gestaltet das Haydn Trio Eisenstadt exklusiv einen Konzertzyklus „Das Klaviertrio“ bei den Burgenländischen Haydnfestspielen, in dessen Rahmen neben den Hauptwerken der Klaviertrioliteratur bereits alle 43 Trios von Joseph Haydn zur Aufführung gelangten. Seit 2003 findet diese Konzertreihe nicht, wie bisher, im Empiresaal des Schlosses Esterházy statt, sondern aufgrund des großen Andrangs im Haydnsaal.

Neben regelmäßigen Auftritten in Österreich unternahm das Haydn Trio Eisenstadt zahlreiche Konzertreisen u.a. nach Deutschland, Italien, Frankreich, England, Irland, Schottland, Ungarn, Israel sowie in die Türkei und in die Schweiz. Das Ensemble war zu Gast beim „Klangbogen Wien“, bei der „Haydn Biennale Vlaanderen“ in Belgien, beim „Vendsyssel Festival“ in Dänemark, im Pushkin–Museum in Moskau und beim Haydn Festival in Japan.

Das Haydn Trio Eisenstadt widmet einen großen Teil seiner Zeit umfangreichen CD Aufnahmen:
Seit Ende 2002 arbeitet das Haydn Trio Eisenstadt gemeinsam mit den bekannten und sehr beliebten schottischen Sängern Lorna Anderson, Sopran, und


Jamie MacDougall, Tenor, an der Gesamtpräsentation  der 425 Volksliedbearbeitungen Joseph Haydns im Konzertsaal und auf CD.

Dieses von zahlreichen Sponsoren geförderte Projekt wird von der schottischen Musikwissenschaftlerin Marjorie Rycroft (Universität Glasgow) betreut. Die weltweit erste Gesamtaufnahme von Haydns Volksliedbearbeitungen mit den Sängern Lorna Anderson und Jamie MacDougall wird insgesamt 17 CDs umfassen. www.scottishsongs.at

Zusätzlich zur Pflege des klassischen Klaviertriorepertoires ist die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Musik dem Haydn Trio Eisenstadt ein großes Anliegen. Eine neues Projekt mit dem Titel ton.art.project wurde 2002 eigens dazu ins Leben gerufen. Das ton.art.project versteht sich als Plattform für zeitgenössische Musik im Kontext anderer Kunstformen und aktueller Themenstellungen unserer Zeit. Seit 2004 findet im ORF Radiokulturhaus in Wien ein Zyklus statt, der Auftragswerke österreichischer und internationaler Komponisten präsentiert: René Clemencic, Tibor Nemeth, Wolfram Wagner, Herbert Lauermann, Jaan Rääts, Peter Fribbins und Ian Wilson. Auch hier werden auf einer eigenen CD Serie die interessantesten Werke präsentiert. So wurden die Klaviertrios von Tibor Nemeth auf CD aufgenommen und im April 2004 in Wien präsentiert.

Weiters arbeitet das Haydn Trio Eisenstadt an einer Gesamteinspielung von insgesamt acht CDs mit sämtlichen 39 Klaviertrios von Joseph Haydn. Im September 2005 erschien die CD Vol.7 dieser Reihe.

 


PROGRAMMVARIATIONEN

Beide Ensembles bieten jeweils zwei unterschiedliche Programme an, die, angepasst an die jeweilige Situation, in Absprache mit dem Veranstalter zu einem optimalen Konzertereignis kombiniert werden können.

TRIOTONIC

1 – „sensitive“ – lyrisch klangvoll

„Mit wenigen Tönen viel bewirken - das ist das Credo dieser Musik. Jedes Stück ist ein emotionales Abenteuer, gespielt mit einem Höchstmaß an Konzentration und Hingabe. Das oberste Ziel ist eine Magie, die der Musik etwas Unerklärbares, Unnahbares verleiht. Diese Magie zu erzeugen bleibt die große Herausforderung sowohl für die Musiker als auch für die Zuhörer.“

Die feinsinnigen und emotionalisierenden Kompositionen schaffen durch ihre Direktheit eine enorme Intensität. Die Reduktion auf das Wesentliche ist das bestimmende Element – virtuose Allüren werden zugunsten der musikalischen Stringenz weggelassen. Lyrische, bescheidene Linien fließen ruhig, ohne aufgesetzten Pomp und Effekte. Die Musik entsteht aus emotionalen Momenten heraus, unprätentiös und natürlich. Anstatt plakativ laut zu werden, wird die Stimmung bei sensitive dichter und geladener. So lassen sich auf subtilem Weg, Spannungen aufbauen und entladen – die Musik behält ihre Ästhetik, ohne ins Banale abzudriften. Neben Stücken aus der gleichnamigen CD werden auch aktuelle Kompositionen zu hören sein, die den Gedanken von purer und schnörkelloser Musik fortführen.

2 – „homecoming“ – impulsiv extrovertiert

Atmosphäre und Leidenschaft – das sind die zwei Schlüsselbegriffe, um das Programm homecoming zu beschreiben. Die Musik pendelt zwischen melancholischer Ruhe und hymnischer Euphorie. In Songs wie tomorrow oder vanished days treffen diese Stimmungen in einer logischen musik-dramaturgischen Weise aufeinander und erzielen in ihrer Gegensätzlichkeit eine mitreißende Wirkung.

Die Kompositionen haben Songcharakter in Bezug auf Melodie und Form. Das Prinzip des Songwriting ist hier rein instrumental umgesetzt. Das Klavier übernimmt den Part des Sängers und Geschichtenerzählers. Die Musiker von Triotonic gehen hier sehr offen mit den verschiedensten Einflüssen aus Swing, Rock und World um. Die Themen sind breit gefächert und reichen von Reflexionen über das Sein bis zu stoischen Lebensentwürfen.

Die Basis für homecoming bildet die gleichnamige CD. Somit stehen für das interessierte Publikum die jeweils passenden Tonträger für eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Gehörten zur Verfügung.

HAYDN TRIO EISENSTADT

1 – Zeitgenössische Kompositionen:

Jaan Rääts (Estland): Trio Nr.2 Tibor Nemeth (Ö): Tetralogie (2004) René Clemencic (Ö): Jeruschalajim (1998)

2 – Klassische Kompositionen:

Joseph Haydn: Trio C-Dur Hob. XV/27 Ludwig van Beethoven: Trio op. 70/2 Es-Dur Franz Schubert: Trio Es Dur op. 100